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Das Projekt

In der Entwicklung und Findung der eigenen Persönlichkeit sind junge Menschen mit vielen unbeantworteten Fragen konfrontiert. Einige junge Menschen kommen dann an ihre Grenzen, wenn sie feststellen, dass ihre Vorstellung von sich selbst nicht mit den klassischen gesellschaftlichen Normen übereinstimmen. Sich abseits der heteronormativen Vorstellungen zu definieren, bedeutet oftmals, Diskriminierung und Anfeindung ausgesetzt zu sein. Um Orientierung und Halt zu finden, ist es wichtig, einen sicheren Raum und Rahmen zu haben, in dem sich die Beteiligten ohne Anfeindung, Abwertung u.Ä. austauschen, informieren und vernetzen können. Vor diesem Hintergrund hat sich der Queer-Treff zusammengefunden. Das Projekt befasst sich damit, queeren Menschen einen Raum zu bieten, in dem sie sich frei entfalten können. Der bereits vorhandene Raum wird ihnen zur Verfügung gestellt, um diesen nach ihren eigenen Ideen und Vorstellungen kreativ, gemeinsam als Gruppe, gestalten zu können. Ein Raum, der wie ihre Lebenswelt, bunt und vielfältig aussehen sollte.

Umsetzungszeitraum

01.07.2024 - 31.12.2024

Aktueller Fortschritt des Projektes

Das Team - Queer-Treff – Team mit *

Auf Anfrage einzelner Jugendlicher der VG Gerolstein, haben das HdJ Gerolstein und die Jugendpflege der VG Gerolstein einen Queer-Treff installieren können, der schnell sehr großen Zulauf gefunden hat. Derzeit besuchen rund 25 junge Menschen aus der gesamten VG Gerolstein und darüber hinaus den Treff. Es ist davon auszugehen und durchaus erwünscht, dass weitere Teilnehmer hinzukommen. Der Queer-Treff bietet Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich als queer bezeichnen oder solchen, die sich mit dem Thema auseinander setzen einen geschützten und begleiteten Rahmen, in dem sie sich zu ihren Themen austauschen und untereinander vernetzen können.

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Eine Patenschaft über dieses Projekt hat:

Anna Arens

Mehr über dieses Projekt

Partizipation und freie Persönlichkeitsentwicklung sind als oberstes Ziel zu nennen.
Ein erstes Ziel besteht in der Festigung der Gruppe und dem Herstellen von Kontinuität und Rückhalt. Die Teilnehmenden lernen sich kennen und vertrauen sich untereinander.
Ein weiteres Ziel ist die Umgestaltung des Offenen Treffs in Hillesheim zu einem individuell auf die Zielgruppe ausgerichteten Raum in dem sie sich wohl fühlen, gerne dort hin kommen und so sein können, wie sie sind.
Dadurch, dass der Treff nach den Ideen der Gruppe umgestaltet wird, lernen sich die Teilnehmenden besser kennen. Durch die gemeinsame Arbeit wachsen sie zusammen und werden zu einem Team.
Neben dem Wunsch nach einem geschützten Raum und Rahmen für junge Menschen, die sich mit queeren Themen auseinandersetzen möchten, ist ein weiterer Wunsch der Gruppe, sich auch außerhalb der Region mit anderen Menschen der LGBTQIA+-Community zu vernetzen. Beispielsweise durch einen Besuch bei Schmit-Z e.V. in Trier.
Perspektivisch möchte die Gruppe sich auch über themenspezifisch Workshops (z.B. zur Namensänderung, zu therapeutischen Angeboten, etc.) weiterbilden. Neben der eigenen Findung und Einordnung ist ein Ziel der Gruppe, Ressentiments, Ängsten und Unsicherheiten in der Gesellschaft durch Aufklärung und Erklärung entgegentreten zu können.

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