Das Projekt

Die Idee für dieses Projekt stammt ürsprünglich aus dem Unterricht eines 4. Schuljahres. Kinder und Erwachsene nutzen im Alltag ständig digitale Geräte und so wurde zunächst gemeinsam überlegt wo die Informatik überall in unserem Alltag eine wichtige Rolle spielt. Wurden zunächst nur die Geräte PC, Tablet und Handy genannt, so kam es im Verlauf des Gespräches doch zu einigen Aha Erlebnissen. Heizung, Kühlschrank, Auto kamen den Kindern erst einmal nicht in den Sinn. Die Schüler lernten in dieser Unterrichtseinheit das Denken in Algorithmen und mussten größere Vorgänge dabei in Einzelschritte zerlegen. Völlig unplugged - ohne Computer- wurde im Deutschunterricht eine Reihe von Anweisungen entwickelt, mit denen ein Problem gelöst oder eine Aufgabe ausgeführt wurde. Bereits beim schrittweisen Lösen von selbstgestellten Aufgaben und Suchen von eindeutigen sprachlichen Formulierungen war die Motivation sehr hoch. Erste Arbeiten mit der Blockprogrammierung 'scratch' brachten bereits sehr ansehnliche Werke hervor. Es wäre ein Leichtes gewesen diese Begeisterung in Neigungsgruppen auszubauen. Leider fehlen uns dafür die passenden Arbeitsmittel für Kinder.

Umsetzungszeitraum

Ab August 2021 bis Dezember 2021

Aktueller Fortschritt des Projektes

Das Team - TechKids - Fit für die Zukunft

Teilnehmer des Projekts sind insbesondere die Schüler der Jahrgangsstufe 3 und 4. Unterstützt werden sie von Schülern der Technik AG der Realschule plus.

Eine Patenschaft über dieses Projekt hat:

Gianna Ackermann

"Ein gelungenes Projekt der Schule am Pulvermaar in Gillenfeld, das ich sehr gerne unterstütze. In der heutigen Zeit nimmt die Technik einen immer größeren Bestandteil in unserem Leben ein. Umso wichtiger ist es, dass Kinder die Funktionsweise von Computern verstehen und auch nachvollziehen können."

Mehr über dieses Projekt


Mit diesem Projekt möchten wir das informatische Denken und Handeln unserer Schüler fördern. Kinder sind neugierig und wollen verstehen, wie computergesteuerte Geräte funktionieren. Neben der bloßen Verwendung möchten Kinder auch wissen, wie Computer arbeiten und funktionieren. Im Laufe unseres Projektes entdecken Kinder Regeln, Abfolgen und Zusammenhänge, die das Verhalten eines Gerätes steuern. Dazu ist eine Auseinandersetzung mit Grundbegriffen der Programmierung nötig. Mittels eines einfach zu bedienenden Roboters (Bee-Bot) werden bereits ab dem ersten Schuljahr Bewegungsabläufe geplant, Vermutungen angestellt und problemlösendes Denken trainiert. Um einen Algorithmus zu formulieren, muss man sich zuvor über die dazugehörigen Prozesse und Abläufe klar werden. Informatikbezogenes Denken fördern und weiterzuentwickeln wäre unser Anliegen.
Planung und Umsetzung eigener Programmideen lösen sowohl bei Jungen als auch bei Mädchen spätestens dann Begeisterung aus, wenn die Projekte vorgestellt werden. Um die hohe Motivation und Begeisterung zu halten genügt die technische Ausstattung unserer Schule nicht. Gerne würden wir den Schülern das Programmieren kindgerecht ermöglichen, benötigen dafür aber eine entsprechende Ausrüstung, die mit den Mitteln der Schule nicht angeschafft werden kann. Informatische Grundkenntnisse sollen mit diesem Projekt alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule erlangen. In Neigungsgruppen könnte das Gelernte vertieft werden und eigene kreative Projekte entwickelt werden. Wir haben Kontakte zu zwei Schulen in Dresden und Bremen geknüpft, die uns mit Rat und Tat unterstützen werden. Im Rahmen von Webkonferenzen können wir mit ihren unsere Projekte besprechen oder digital im Team zusammen erarbeiten. Die Technik AG unserer verbundenen Schule (Grund- und Realschule plus) könnte unsere Grundschüler sehr gut unterstützen und mit uns Hand in Hand arbeiten. Unsere „Großen“ kennen von jeher die Zusammenarbeit mit den Grundschülern und sind sehr stolz darauf, wenn sie den „Kleinen“ Dinge und Zusammenhänge erklären können.
Ab der dritten Klasse können zusätzlich die Minicomputer „Calliope mini“ eingesetzt werden. Diese sind ein besonders gut geeignetes Medium, um das Coden zu erlernen. Sie sind sowohl auf sehr einfachem Einsteiger-Niveau als auch für Fortgeschrittene einsetzbar. Mit wenigen Klicks können Kinder eigene spannende Programme erstellen, auf den Mikrocontroller übertragen, ausprobieren und einer funktionierenden Lösung entgegenfiebern. Digitale Bildung umfasst auch das Nachvollziehen und Verstehen der Grundkonzepte der Informatik, nicht nur das Anwenden. Programmieren passt in viele Bereiche der Schule und gerne sollen die Schüler das Gefühl genießen, die moderne Welt ein wenig mitsteuern zu dürfen. Leider fehlen uns dazu noch die Mittel für eine kindgerechte und motivierende Ausstattung.
Da die Informatik und die Technik nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken sind und immer mehr Raum einnehmen, wollen wir unseren Kindern so früh und so kindgerecht wie möglich die Gelegenheit geben diese zu verstehen und selbst aktiv mitgestalten zu können. Daher würden wir uns sehr über die Unterstützung unseres Projektes freuen!

Bilder zum Projekt


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