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Das Projekt

Das Katzenleid in unserer Region hat uns sensibilisiert, aktiv zu werden. Tierrechtsarbeit ist eine anspruchsvolle, zugleich aber auch wundervolle Arbeit, da man jeden Tag den Tieren seine Stimme geben kann und man weiß, dass man sich für etwas Sinnvolles und Notwendiges einsetzt. Wir benötigen das Geld für die Anschaffung von neuen Lebendfallen und Beilaufkörben sowie als Unterstützung zur Begleichung von Tierarztrechnungen (mehrere 5-stellige Rechnungen werden jährlich fällig).

Umsetzungszeitraum

ganzjährig

Aktueller Fortschritt des Projektes

Das Team - Förderverein Eifeltierheim eV

Nach dem Motto: "Wo andere wegsehen, schauen wir hin!" leisten wir unsere ehrenamtliche Tierschutzarbeit. Das Team besteht aus 18 aktiven Tierschützerinnen, die Pflegestellen, Fangaktionen und Tiertaxi betreiben. Wir sind Ansprechpartner für Notfälle aus der Region; wir helfen den Tieren und den Menschen dahinter.

Eine Patenschaft über dieses Projekt hat:

Nicole Deges

Mehr über dieses Projekt

Unsere Ziele:
-Kastrationen, medizinische Versorgung von Streunerkatzen, verursacht durch verantwortungslose Ex-Katzenbesitzer und beratungsresistente Bauern. Nicht mehr zu sozialisierende Katzen werden zurückgesetzt und Futterstellen eingerichtet.

- Aufnahme und Vermittlung der Welpenflut im Frühjahr und Herbst; die oft kranken, verletzten und scheuen Katzenkinder verursachen durch ihre lange Verweildauer auf den privaten Pflegestellen immense Versorgungskosten.

- Aufnahme und Versorgung von Fund- oder Abgabetieren, die erst unterm Weihnachtsbaum saßen und dann die Lebensplanung störten oder Tieren, die aus Alters- und Krankheitsgründen auf die Warteliste kommen. Diese verursachen hohe Unterbringungskosten bis zu ihrer Vermittlung.

-Unterbringung von Fundtieren oder Katzen, die im Straßenverkehr oder in Schlagfallen verletzt werden. Diese sind sehr pflegeintensiv und verursachen hohe Kosten bis zu ihrer Vermittlung.

- Hilfe bei Animal Hoarding. Diese Notfä(e)lle aus Messiehaushalten müssen rasch aus ihrem chaotischen und verwahrlosten Zustand gerettet werden. Weil die Ämter zu spät oder nicht reagieren, finden die Tierschützer bereits verstorbene, ausgezehrte oder von Parasiten befallene Tiere vor. Das Unterbringen und die Behandlung verursachen hohe Kosten; der Streit mit den 'Messies' ein emotionales Gefühlschaos.

- Unterstützung für Tierhalter mit kleinem Geldbeutel; diese erhalten Zuschüsse bei Behandlungskosten ihrer Tiere oder Futterspenden, damit das geliebte Haustier beim Herrchen oder Frauchen bleiben kann.

- Koordination mit dem Tierheim Altrich bei der Unterbringung und Vermittlung der Nottiere

- Kontrolle und Hilfe bei nicht artgerechter Tierhaltung - auch von Nutztieren - in Kooperation mit den Behörden

- Aufklärende Öffentlichkeitsarbeit

Das ganze Jahr hindurch ist unser Verein im Dauereinsatz für die Tiere, der eine finanziell und emotional unzumutbare Belastung für die Tierschützer darstellt, weil ihre Bemühungen um die Reduktion der Katzenpopulation nicht greifen können, solange es kein Kastrationsgesetz gibt. Die VG Gerolstein ist Vorreiter bezüglich einer Kastrationsverordnung für Freigängerkatzen. Wir Tierschützer fordern eine Katzenschutzverordnung aller VG der Eifel. Die unkontrollierte Vermehrung freilebender Katzen ist längst zu einem Problem geworden, das weder Städte und Gemeinden noch Tierschutzvereine in den Griff bekommen. Freilebende, unkastrierte Tiere fristen ein erbärmliches Leben zwischen Hunger, Kälte, Krankheit, Tierquälerei und Tod. Viele Tiere werden ertränkt, erschlagen, erschossen oder in den Müll geworfen. Die Tiere sterben jung und qualvoll. Die Versorgung von Katzen stellt die größte finanzielle Belastung für Tierheime und Tierschutzvereine dar, die jedes Jahr neu an ihre Grenzen kommen.
Langfristig kann nur die konsequente Kastration dieser Streuner die unkontrollierte Katzenvermehrung reduzieren, wodurch auch ein Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt geleistet wird, der seinerseits einen großen Nutzen für die Bevölkerung bedeutet.



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