Das Projekt

Auch in der Vergangenheit haben wir mit den Kindern Vormittage in der Natur verbracht, aber leider hat sich der sehr weite Weg bei schlechter Witterung und auch bei der Integration der jüngeren Kinder als großes Hinderniss herausgestellt. Unser Ziel ist es, dieses Angebot weiter auszubauen und den Kindern, so viel dieser natürlichen Entwicklungszeit zu bieten. Dazu benötigen wir einen Raum, der uns als Basisstation dient. Konzeptionell möchten wir aus diesem Grund eine Außengruppe/Waldgruppe einrichten, die ihren Standort in einem momentan nicht genutzten Raum im Gemeindehaus im Stadtteil Büscheich hat, das Gemeindehaus liegt in unmittelbarer Waldnähe und verfügt über die notwenigen sanitäten Anlagen. Ein täglicher, mehrstündiger Aufenthalt in der Natur wäre so möglich und das Konzept der Waldpädagogik so gut umsetzbar.

Umsetzungszeitraum

Aus aktuellem Anlass wird der Beginn in den Sommer verschoben. Die Waldgruppe soll nachhaltig, dauerhaft bestehen!

Aktueller Fortschritt des Projektes

Das Team - Die Kinderwaldkinder

Christine Taphorn, Heilpädagogin (Ideengeberin) Ute Rölen, Diplom-Pädagogin Karin Kleinekemper-Rittich, Heilpädagogin

Eine Patenschaft über dieses Projekt hat:

Nicole Deges

"Als ich gefragt wurde, ob ich Patin über das Projekt sein möchte, habe ich ohne zu überlegen direkt zugesagt, denn in meinen Augen gibt es für das "draußen spielen" nur Vorteile und ist enorm wichtig für die gesunde Entwicklung unserer Kinder. Und die Kinder selbst lieben das Toben und Klettern, Matsch und Dreck, Blumen, Stöckchen und Steine und sammeln alles, als wäre es ein großer Schatz. Die ungehemmte Bewegung, die durch dieses Spielen und Entdecken im Freien möglich ist, stärkt gleichzeitig den Körper (Gleichgewichtssinn, Knochenstärke, Muskelbildung) und das Immunsystem. Die Natur ist für unsere Kinder der tollste und wichtigste Spielplatz, denn hier kann der natürliche Bewegungsdrang ungehindert ausgelebt werden. Hier werden die Jahreszeiten erlebbar gemacht, Kaulquappen bei Ihrer Entwicklung beobachtet oder der höchste Berg der Welt bestiegen. Das gemeinsame kreative Spiel im Freien fördert nicht zuletzt auch das Miteinander und die Sozialkompetenz der Kinder. Und ganz nebenbei wird durch den täglichen Aufenthalt in der Natur das Bewusstsein der Kinder für die Umwelt geschärft."

Mehr über dieses Projekt

Was brauchen Kinder?


Die Grundkompetenzen sind soziale Kometenzen und Resilienz, Selbstwirksamkeit, Selbstorganisation und Kreativität. Diese Kompetenzen lassen sich nur schwer in geschlossenen Räumen und einer digitalisierten udn technisierten Welt erwerben. Aus diesem Grund möchten wir mit den Kindern raus in die Natur, um stabiles Fundament für eine positive Entwicklung errichten können.
Wir möchten den Kindern einen Lernraum bieten, der ihren Grundbedürfnissen entgegen kommt. Der Wald ist für die Kinder ein ganz besonderer Ort, ein Ort, an dem intensive Naturerfahrungen möglich sind, ein Ort, der Raum und Zeit für Entdeckungen und Erfahrungen bietet, die kein Spielplatz ersetzen kann. Im Wald erleben die Kinder die Natur in ihren unterschiedlichsten Formen und Farben, sie bemerken Geräusche und Situationen, die sie sonst nur selten wahrnehmen: rauschende Blätter, leises Vogelgezwitscher, myteriöse Spuren, geheimnisvolle Wurzeln und Höhlen. Im selbstverständlichen Umgang mit der Natur und ihren Materialien entwickeln die Kinder eine zunehmende Sensibiiltät und Kreativität und können sich in ihren ganz eigenen Fantasiewelten verlieren. Im Wald stehe die Kinder vor immer wieder neuen Herausforderungen: unebene Wege erfordern Aufmerksamkeit, eine große Pfütze verhindert das Weiterkommen, herabhängende Äste, dichtes Gesprüpp oder auch stele Abhänge müssen bewältigt werden. Die Kinder probieren im Wald ihr Fertigkeiten aus und sind motorisch sehr aktiv. Auch das Sozialverhalten der Kinder wird gestärkt und positiv beeinflusst. Sie erleben sich als Gruppe, helfen sich gegenseitig, schmieden Pläne, entwickeln Ideen, diskutieren und stimmen ab.

Kommentare

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