Das Projekt

Wir möchten die Begegnung fördern zwischen Groß und Klein - unabhängig von Herkunft, Religion, Alter und körperlicher Verfassung. Durch das gemeinsame Jonglieren werden Berührungsängste zwischen Behinderten und Nichtbehinderten, alten und jungen Menschen unterschiedlicher Herkunft überwunden.

Umsetzungszeitraum

Herbst (zwischen Sommer-und Herbstferien Rhlnd.-PF)

Aktueller Fortschritt des Projektes

Das Team - Forum Eine Welt eV

Workshopleiter: Tobias Kirstgen, Daniel Lorenz (www.zirkustheater-standart.de), 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, 3 Vereinsmitglieder als Betreuer

Eine Patenschaft über dieses Projekt hat:

Werner Schwarz

"Der Verein "Forum eine Welt" (http://www.forum1welt.de/home.htm) setzt sich seit mehr als 10 Jahren für Toleranz und Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft und unterschiedlicher Lebenssituation ein. Darunter fallen Menschen aus unterschiedlichen Ländern, Menschen verschiedener Religionszugehörigkeiten aber auch Menschen mit Behinderungen. Er engagiert sich dabei sehr konkret bzgl. solcher Gruppen, die in unserer unmittelbaren Nachbarschaft zu finden sind durch Aufklärung oder auch der Schaffung von Möglichkeiten bei denen sich solche Menschen mit anderen begegnen können. Dabei kommen sehr unterschiedliche Formen der Begegnung zustande, darunter die größte Veranstaltung durch das Fest der Nationen, an dem regelmäßig mehrere tausend Menschen teilnehmen. Mit dem vorgestellten Projekt soll ein weiterer Puzzle-Baustein in den beschriebenen Zielen des Vereines erreicht werden, in dem eine Gruppe von Menschen (vor allem Kindern) verschiedener Herkunft, behinderte Menschen und "normale" Menschen spielerisch zusammenfinden, Berührungsängste abgebaut werden und ein wenig "Normalität" im Umgang miteinander erreicht wird. Die Ziele des Vereins und speziell auch des Projektes sind mir ein sehr persönliches Anliegen: Ich habe mich selbst durch einen zweijährigen Auslandsaufenthalt in der Rolle des "Fremden" wiedergefunden, aber auch erfahren, dass insbesondere ein Austausch zwischen Kulturen immer bereichernd ist, wenn zuvor Berührungsängste abgebaut wurden. Ich habe mich daher sofort bereit erklärt, eine Patenschaft für das konkrete Projekt zu übernehmen. Als Pate stehe ich den Organisatoren des Projektes bei der Konzipierung als Ansprechpartner zur Verfügung, um konkrete Fragen über den Umfang des Projektes, die inhaltliche Ausgestaltung, den Ort, die Ansprache der möglichen Teilnehmer abzustimmen. Daneben werde ich natürlich an dem Projekt teilnehmen und gerne - wenn das gewünscht ist - auch über den Verlauf und Erfolg des Projektes berichten."

Mehr über dieses Projekt

Kernziel unseres Projektes ist der nachhaltige Abbau von Vorurteilen gegenüber anderen Menschen durch die Begegnung im Spiel.

Neuigkeiten vom Projektteam

17.11.2014 09:00

Grenzenlos, atemlos und Staunen

Kinder aus 8 Nationen, behinderte und nicht behinderte Menschen kamen am vergangenen Sonntag im Pfarrheim der St. Anna Kirche in Gerolstein zusammen, um sich unter fachkundiger Anleitung des Artisten-Duos „StandArt“ in die hohe Kunst des Jonglierens einführen zu lassen. Ein anfängliches, vorsichtiges „Beschnuppern“ wechselte schon nach wenigen Minuten in Neugier und dann in aktives Mitmachen. Diabolos, Flowersticks, Jonglierbälle, Tücher flogen durch die Luft, um dann sicher wieder aufgefangen zu werden. Nach kurzer Verschnaufpause ging es dann zur Kür: Der Artistik auf dem Hochrad oder dem Hochseil in schwindelerregenden 25 cm Höhe. Klar, dass man sich dabei gegenseitig half um auf das Hochrad zu kommen und auch oben zu bleiben. Da wirkte dann die Pizza am Abend fast störend. Jeder Nachwuchsartist wollte seine erlernten Fähigkeiten perfektionieren, um sie dann dem Publikum unter tosendem Beifall zu präsentieren. Man muss nicht zur ISS fliegen, um zu spüren, dass Grenzen überwunden werden können. Kinder sehr unterschiedlicher Herkunft, mit sehr unterschiedlicher Lebensgeschichte, unterschiedlicher Religionen die manchmal auch nicht die gleiche Sprache sprechen, schaffen es, auch unsere Welt hier unten grenzenlos zu machen. Was bleibt ist die Erinnerung an einen schönen Tag und ein Stückchen mehr Toleranz, Verständigung und Offenheit. Dafür, liebes „Forum eine Welt“ und liebe Artisten Daniel und Tobias – herzlichen Dank.
19.09.2014 14:58

Termin steht

Noch ist eine ganze Menge zu tun, damit das Event stattfinden kann, aber: Termin und Ort stehen: Am Sonntag, 23. November im katholischen Pfarrheim der St. Anna-Kirche in Gerolstein findet unser Jonglieren ohne Grenzen statt. Für die Veranstaltung gibt es einen Flyer/Plakat, das ich in den Bildern hinterlegt habe. Bitte an möglichst viele Interessierte weitergeben.

Kommentare

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