Das Projekt

Unsere Reit- und Voltigiergruppe trifft sich mittwochs mit z.Z. zwei Gruppen und fährt den Isländerhof Vulkaneifel an. Hier arbeiten wir mit den durch Spendengeldern finanzierten und gemieteten Pferden in der Halle des Reiterhofs. Die Kinder lernen beim Putzen der Pferde den ersten Kontakt mit den Tieren aufzunehmen. Danach führen sie selbständig oder mit Hilfe die Tiere zunächst in der Halle, bevor sie auf diesen Reiten bzw. Voltigieren. Immer wieder müssen sie dabei einander helfen oder geholfen bekommen und lernen so u.a. ihre sozialen Kompetenzen zu erweitern.

Umsetzungszeitraum

Bis die nötigen Umbaumaßnahmen vollzogen wurden, wird voraussichtlich ein halbes Jahr vergehen.

Aktueller Fortschritt des Projektes

Das Team - Die Ritter der St. Laurentius Schule

Die pädagogischen Fachkräfte Frau Heidi Jungblut und Frau Ute Giershausen unterstützen die Leiterin der Gruppe Frau Monika Römann. Dieses, auf schwerstmehrfach behinderte Kinder, eingespielte Team besteht nun seit zwei Jahren.

Eine Patenschaft über dieses Projekt hat:

Patrick-Nico Berlingen

"Bei diesem Projekt handelt es sich um eine Förderung für Kinder mit sozial- emotionaler, sprachlicher, körperlicher und geistiger Beeinträchtigung. Durch diese Art der Förderung wird es den Kindern ermöglicht, sich auf verschiedenen Gebieten weiter zu entwickeln. Es erstaunt mich, zu sehen wie Schüler, ganz gleich mit welcher Behinderung, individuell gefördert werden. Was für uns selbstverständlich ist (Spaziergänge, die korrekte Artikulation usw.), ist für andere ein Lebenstraum. Hierbei spielt der gewünschte Personenlifter eine entscheidende Rolle. Die Notwendigkeit eines solchen Personenlifters wird einem besonders bewusst, wenn man sich vorstellt, wie schwer es schon sein kann, ein Kind auf die Höhe eines Pferderückens zu heben wenn das Kind aufgrund seiner Behinderung nicht mithelfen kann. Durch das Projekt wird mir vor Augen geführt, wie gut es uns geht. Und trotz des Handicaps sind die Kinder glücklich mit dem was sie haben. Das erinnert mich daran, dass wir manchmal auf hohem Niveau klagen und uns ein Beispiel an den Kids nehmen sollten. Aus diesem Grund bin ich voll auf begeistert und habe mich über die Patenschaft des Projektes sehr gefreut. "

Mehr über dieses Projekt

Zielgruppe sind Schülerinnen und Schüler mit sozial-emotionalen, sprachlichen, körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen. Diese Kinder beginnen über das Reiten erlernte Fähigkeiten und Fertigkeiten in den Alltag zu übertragen, selbstbewußter und selbstsicherer zu werden, um später eine, je nach Behinderung, eine möglichst umfassende Selbständigkeit zu erreichen. Die sprachlich Beeinträchtigten beginnen sich auf dem Pfederücken zu entspannen. Ihre Sprechfreude wird angeregt, artikulieren sich flüssiger oder sie beginnen überhaupt zu sprechen. Bei Körperbehinderten lösen sich Muskelverspannungen und die Gleichgewichtsorgane werden stimuliert. Dies bewirkt eine Verbesserung der Beweglichkeit des Gehens und des Laufens (z.B. Überwinden von Steigungen, Gefällen sowie Bodenunebenheiten). Geistig Beinträchtigte lernen immer wiederkehrende Handlungen zu erfassen, sich Folgehandlungen zu erschließen, ihre Raumwahrnehmung zu verbessern und selbstsicherer zu werden. Die Arbeit auf dem Pferderücken ist eine umfassende Förderung, die ganzheitlich wirkt.

Kommentare

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