Das Projekt

Durch Vergrößerung der Ackerflächen, Zusammenlegungen durch Flurbereinigung und den Verlust natürlicher und naturnaher Lebensräume werden heimische Arten der Flora und Fauna zunehmend verdrängt. Den Greifvögeln fehlen in den aufgeräumten Landschaften die Möglichkeit einen geeigneten Landeplatz zu finden, von welchem sie ihre Beute, nämlich vorwiegend Mäuse, erspähen und fangen.

Umsetzungszeitraum

Die Testphase läuft bereits seit letztem Herbst, 5 Sitzkrücken stehen bereits, weitere sind für diesen Frühjahr/Sommer in Planung

Aktueller Fortschritt des Projektes

Das Team

Eine Patenschaft über dieses Projekt hat:

Rudolf Weißenfeld

Mehr über dieses Projekt

Der Verlust der hat mehrere gravierende Folgen. Zum einen werden die Greifvögel auf wenige kleine Lebensräume zurückgedrängt, in denen sie noch ungestört leben können. Zum anderen kann sich die Mäusepopulation auf den Feldern ungestört entwickeln. Die sogenannte 'Top-down Kontrolle', bei der Populationen durch ihre natürlichen Gegenspieler limitiert werden, entfällt, was zu hohen Ertragsausfällen in der Produktion von Nahrungsmitteln führen kann. Verstärkt wird dies zusätzlich durch das durch den Klimawandel verursachte mildere Klima im Winter, welches die Mäusepopulation nicht ausreichend dezimiert.
Wegen der genannten Gründe kommen heutzutage oft synthetische Giftstoffe zum Einsatz, um die Population auf diese Weise einzugrenzen.
Mit dem Bau der Sitzkrücken aus alten Strommasten wenden wir das Integrationsmodell des Naturschutzes an ('Naturschutz durch Nutzung'), was besagt, dass Naturschutz und Landwirtschaft auf derselben Fläche stattfinden. Das Projekt zielt vor allem auf ein langfristiges, dynamisches Gleichgewicht zwischen Mäuse- und Greifvögelpopulation.

Bilder zum Projekt


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